Einleitung

 

Hand in Hand

wege zu mir

Vom Anfang des wachsenden Lebens, im Leibe der Mutter bis zur Geburt ins eigene Leben. Die werdende Mutter und der Samen erfahren lebendige Sicherheit und Vertrauen. 

Die Hand und das Herz dürfen sie weiterreichen, diese wachsende Lebendigkeit.

Leben und Liebe im steten Kreislaufuns geschenkt, damit auch wir sie ehrenvoll weitergeben. 

Halten und Loslassen ist ein immerwährendes Wachsen im Herzen. Gebrochene, empfindsame, schwache und starke Herzen tragen die Spuren des Erlebten für immer.

Spuren auch von emotionalen Verlusten. Wir können sie wieder aufnehmen. 

Die Hand – ausgestreckt und aufnahmebereit – macht sichtbar, dass da einer bereit ist, ein Stück Weg mit uns zu gehen entlang solcher Spuren.

Die Hand ist lebendig, wir spüren ihre Wärme und Kälte, Weichheit und Härte, Kraft und Schwäche. 

All das braucht Vertrauen, ist sanft und kraftvoll zugleich, überträgt, was im Herzen gewachsen ist, die Wahrheiten der Großmutter und der Mutter.

Jede hatte ein anderes Zuhause, lebte ihre Wahrheiten. Die Hand der Großmutter ist ein Geschenk für jedes Kind. 

Ihr Herz und ihre Hand lenken die Entwicklung, öffnen den Blick in das eigene Leben, in dem Entscheidungen anstehen, was immer und stetig veränderbar ist.

Der Geist für das Leben entscheidet, er vergisst oder trennt, er ist kreativ und verbindet. 

Geist und Herz von Großmutter und Mutter finden über die Wege, die sie Hand in Hand gegangen sind, zueinander, sind Berührung für das weitere, das eigene Leben, helfen auf den richtigen Weg. 

Jeder kann diese lebendigen Impulse weitergeben – auf dieser Reise L e b e n fü r L e b e n , Hand in Hand auf eigenem Weg. 

Es braucht die Entscheidung, auch selbst weiterzugeben, weiterzutragen und Teil dieses Laufes zu sein. Ein Geschöpf. 

Die Entscheidung auch, was Glaube kann und ist.

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